DIE TATSACHE DER SCHÖPFUNG
In den vorangegangenen Teilen des Buchs untersuchten wir, warum
die Evolutionstheorie, die vorgibt, dass das Leben nicht erschaffen
wurde, ein Trugschluss ist und in völligem Widerspruch zu wissenschaftlichen
Tatsachen steht. Wir haben gesehen, dass die moderne Wissenschaft
in bestimmten Fachrichtungen, wie Paläontologie, Biochemie und Anatomie
eine sehr deutliche Tatsache zutage gebracht hat: Alle Lebewesen
sind von Allah erschaffen worden.
In der Tat, es ist gar nicht nötig, sich auf die komplizierten
Ergebnisse, die in den Biochemie-Laboren erzielt wurden, oder geologische
Ausgrabungen zu beziehen, um diese Wirklichkeit zu erkennen. Die
Anzeichen einer ausserordentlichen, höheren Weisheit sind in jedem
Lebewesen, das wir beobachten erkennbar. Überwältigende Technologie
und Design offenbaren sich im Körper eines Insekts oder eines kleinen
Fisches in den, vom Menschen niemals ergründeten Tiefen des Ozeans.
Einige Lebewesen, die nicht einmal über ein Gehirn verfügen, führen
dermaßen komplizierte Aufgaben, denen selbst der Mensch nicht gewachsen
wäre, in perfekter Unfehlbarkeit aus.
Diese überwältigende Weisheit in Design und Planung, welche überall
in der Natur vorherrscht ist ein unumstößlicher Beweis für das Vorhandensein
eines übergeordneten Schöpfers der über die Natur in ihrer Gesamtheit
waltet - Allah. Allah hat jedes Lebewesen mit außergewöhnlichen
Fähigkeiten und Eigenschaften ausgestattet und gibt damit dem Menschen
deutliche Hinweise auf Seine Existenz und Macht.
Auf den folgenden Seiten wollen wir nur einige wenige der zahllosen
Indizien der Schöpfung in der Natur untersuchen.
Die Biene und das architektonische Wunder der Wabe
Bienen erzeugen mehr Honig als sie tatsächlich benötigen, und lagern
ihn in den Waben. Die hexagonale Struktur der Wabenzelle ist jedermann
bekannt. Haben Sie sich jemals gefragt, warum die Bienen sechseckige
Waben bauen anstatt von achteckigen oder fünfeckigen?
Mathematiker,
die sich mit dieser Frage beschäftigten kamen zu einem interessanten
Ergebnis: Das Hexagon ist diejenige geometrische Form, die eine
maximale Ausnützung einer gegebenen Fläche erlaubt.
Eine sechseckige Wabenzelle benötigt die kleinstmögliche Menge
an Wachs zu ihrer Konstruktion und bietet das größtmögliche Lagervolumen
für den Honig. Somit macht sich die Biene die optimale Form zunutze.
Die Baumethode in welcher die Wabe hergestellt wird ist ebenfalls
höchst erstaunlich. Die Bienen beginnen mit dem Bau der Wabe gleichzeitig
an zwei bis drei verschiedenen Stellen und weben die Wabenzellen
in zwei bis drei Ketten. Obwohl sie von verschiedenen Stellen ausgehen
und sich in großer Anzahl an der Konstruktion beteiligen, bauen
sie alle identische Hexagone und weben die Wabe indem sie die sechseckigen
Zellen eine an die andere fügen bis sich die getrennten Bauketten
in der Mitte treffen. Die Anschlussebenen der Hexagone sind so kunstvoll
zusammengefügt, dass keine Naht die nachträgliche Zusammenfügung
andeutet.
Angesichts dieser außerordentlichen Koordinations- und Ausfüh-rungsleistung
müssen wir sicherlich das Vorhandensein eines übergeordneten Willens
erkennen, der diese Geschöpfe beeinflusst. Die Evolutioni-sten wollen
diese Leistung durch das Konzept des "Instinkts" wegerklären, und
versuchen sie als eine bloße Eigenschaft der Biene darzustellen.
Wenn jedoch ein Instinkt am Schaffen ist, der alle Bienen beherrscht
und die harmonische Zusammenarbeit der Bienen gewährleistet als
wären sie eine kollektive Einheit, dann bedeutet das, dass eine
übergeordnete Weisheit vorhanden ist, der all diese kleinen Geschöpfe
unterliegen.
Um es noch deutlicher auszudrücken, Allah, der Schöpfer dieser
kleinen Wesen "inspiriert" sie das zu tun, was ihre Aufgabe ist.
Diese Tatsache wurde vor 14 Jahrhunderten im Quran erklärt:
Und dein Herr und Erhalter hat der Biene eingegeben:
‚Nimm dir Wohnstätten in den Bergen und in den Bäumen und in den
Gebilden die sie (die Menschen) errichten. Dann nähre dich von allerlei
Früchten und folge den Wegen deines Herrn und Erhalters die Er dir
bereitet hat.' Sie scheiden ein Getränk von unterschiedlichen Farben
aus ihrem Körperinneren aus, das für den Menschen nützliche Heilkräfte
enthält. Hierin ist sicherlich, ein Hinweis für denkende Menschen.
(Sure 16:68 - 69 - al-Nahl)
Erstaunliche Architekten: Die Termiten
Niemand
der jemals einen vom Boden erhebenden Termitenbau sieht kann sich
des Wunderns erwehren. Termitennester sind wahre architektonische
Wunderwerke, die sich bis zu einer Höhe von fünf bis sechs Metren
aufrichten. Innerhalb des Baus befinden sich hochentwickelte Systeme,
die allen Bedürfnissen der Termiten, die wegen ihrer körperlichen
Struktur niemals ins Sonnenlicht treten können, Sorge tragen. Das
Nest hat Ventilationssysteme, Kanäle, Bruträume für die Larven,
Korridore, spezielle Schimmelproduktionsstätten, Sicherheitsausgänge,
Räume für kaltes und warmes Wetter, kurz gesagt, alles was man sich
denken kann. Was noch erstaunlicher ist, die Termiten, die dieses
wunderbare Nest bauen sind blind.184 Trotz dieser
Tatsache sehen wir, wenn wir die Größe einer Termite und ihres Baus
vergleichen, dass diese Insekten erfolgreich ein architektonisches
Projekt bewältigen, das sich weit über das 300 fache ihrer Körpergröße
erstreckt.
Die Termiten haben noch ein anderes erstaunliches Charaktermerk-mal:
Wenn man einen Termitenbau in den frühen Phasen seiner Konstruktion
in zwei Teile trennt, und diese nach geraumer Zeit wieder zusammensetzt,
kann man feststellen, dass alle Passagen, Kanäle und Wege genau
aufeinandertreffen. Die Termiten setzen ihre Arbeit fort, als wären
sie niemals getrennt gewesen, und von einer Zentralstelle aus angeleitet.
Der Specht
Es ist allgemein bekannt, dass der Specht Baumstämme aushöhlt um sein
Nest zu bauen. Was die meisten Leute nicht bedenken ist, wie es möglich
ist, dass Spechte keine Gehirnblutungen erleiden, wenn sie so stark
mit ihren Köpfen hämmern. Was der Specht tut ist etwa so, wie wenn
ein Mensch versuchte mit seinem Kopf einen Nagel in eine Wand zu treiben.
Wenn ein Mensch das täte, würde er höchstwahrscheinlich einen Gehirnschlag
mit nachfolgender Gehirnblutung erleiden, ein Specht jedoch kann in
Intervallen von 2,1 - 2,7 Sekunden einen harten Baum-stamm 38 - 43
mal behacken ohne dabei zu Schaden zu kommen. Es
passiert ihm deshalb nichts, weil die Kopfstruktur des Spechts für
solch eine Aufgabe geeignet geschaffen wurde. Der Schädel des Spechts
ist mit einem "Stoßdämpfungssystem" ausgestattet, welches den Impakt
der Stöße absorbiert. Er hat spezielle weiche Gewebe zwischen seinen
Schädelknochen.185
Das Ultraschallsystem der Fledermaus
Fledermäuse fliegen ohne Mühe in der finstersten Dunkelheit. Zu
diesem Zweck sind sie mit einem hochinteressanten Navigationssystem
ausgestattet. Es handelt sich hierbei um ein sog. "Ultraschallsystem"
wobei die Formen der im Umgebungsbereich vorhandenen Objekte durch
das Echo von Tonwellen wahrgenommen werden.
Ein junger Mensch kann Tonwellen mit einer Frequenz
von 20000 Schwingungen pro Sekunde kaum noch wahrnehmen. Die Fledermaus
jedoch verwendet in ihrem speziell gestalteten Ultraschallsystem
Töne mit einer Frequenz von 50000 - 200000 Schwingungen pro Sekunde,
die sie 20 - 30 mal pro Sekunde in alle Richtungen aussendet. Das
Echo dieser Töne ist so intensiv, dass die Fledermaus dadurch nicht
nur Hindernisse in ihrer Flugbahn, sondern auch die Flugposition
ihrer kleinen, umherschwirrenden Beute bestimmt.186
Der Wal
Regelmäßige Atmung ist eine lebenswichtige Voraussetzung
für Säugetiere, und aus diesem Grund ist das Wasser kein sehr geeigneter
Lebensraum für sie. Im Wal, der ein aquatisches Säugetier ist, wurde
dieses Hindernis mit einem Atmungssystem überwältigt, das weitaus
effektiver ist als das vieler an Land lebender Säuger. Wale atmen
mit einem Atemstoß 90 % der Luft die sie verbrauchten aus. Auf diese
Weise brauchen sie nur nach langen Zeitintervallen zu atmen. Gleichzeitig
verfügen sie über eine hochkonzentrierte Substanz, das "Myoglobin",
das ihnen hilft Sauerstoff in ihren Muskeln zu speichern. Mithilfe
dieses Systems kann der Finnwal z.B. bis zu 500 Meter tief tauchen
und bis zu 40 Minuten ohne zu Atmen unter Wasser schwimmen.187
Die Nasenlöcher des Wals sind, im Gegensatz zu landansässigen Säugetieren
auf seinem Rücken, um ihm das Atmen zu erleichtern.
Das Design des Moskito
Wir betrachten den Moskito immer als ein fliegendes Insekt; tatsächlich
jedoch verbringt der Moskito seine Entwicklungsphasen im Wasser
und verlässt das Wasser entsprechend einer ausserordentlichen Planung,
wenn es vollständig mit allen Organen ausgerüstet ist, die es benötigt.
Der Moskito ist mit speziellen Sensoren ausgerüstet sobald es zu
fliegen beginnt, mit denen er seine Opfer aufspürt. Mit diesen Systemen
ist es einem Kampfflugzeug ähnlich, das Detektoren für Wärme, Gase,
Feuchtigkeit und Geruch hat. Er ist selbst fähig, durch Temperaturkonformität
zu "sehen", was ihm hilft seine Beute selbst in der Dunkelheit zu
finden.
Dm er Blutsaugemechanismus ist durch ein unglaublich komplexes
Systeunterstützt. Mit einem aus sechs Klingen bestehendem Schneidemechanismus
schneidet er die Haut wie mit einer Säge. Während des Schneidevorgangs
scheidet er ein Sekret aus, das das Hautgewebe betäubt, so dass
das Opfer die Verwundung nicht spürt. Gleichzeitig verhindert dieses
Sekret, dass das Blut gerinnt, und gewährleistet so einen ununterbrochenen
Saugprozess.
Wenn nur eines dieser Elemente nicht vorhanden wäre, könnte sich
der Moskito nicht ernähren und seine Art erhalten. Mit diesem ausserordentlichen
Design wird selbst dieses kleine Geschöpf ein offensichtlicher Hinweis
auf die Schöpfung. Im Quran wird der Moskito als ein Beispiel herausgestellt,
das die Existenz Gottes bezeugt, für Menschen die Intellekt besitzen:
Sicherlich scheut sich Allah nicht, selbst das
Gleichnis einer Stechmücke oder höherer Dinge zu prägen. Was diejenigen
angeht, die glauben, so wissen sie, dass es die Realität von ihrem
Herrn und Erhalter ist, und diejenigen, die die Wahrheit verleugnen,
sagen: "Was bezweckt Allah mit solch einem Gleichnis?" Er lässt
viele dadurch verirren, und Er leitet viele damit zur Wahrheit,
und es sind nur die Übeltäter die Er damit in die Irre führt. (Sure
2:26 - al-Baqara)
Die Raubvögel und ihre scharfe
Sicht
Raubvögel haben scharfe Augen, die es ihnen ermöglichen perfekte
Entfernungsanpassungen zu machen, währen sie im Sturzflug ihre Beute
angreifen. Ähnlich wie Kampfflugzeuge, die ihre Tausende von Metern
entfernten Ziele orten, so entdecken Adler ihre Beute, indem sie
die leichteste Farbänderung oder die geringste Bewegung am Boden
wahrnehmen. Das Auge des Adlers hat einen Sichtwinkel von 300 Grad,
und kann jede gegebene Ansicht etwa sechs- bis achtfach vergrößern.
Adler können einen Bereich von 30000 Hektar abkämmen während sie
in einer Höhe von 4500 Metern darüber kreisen. Sie können ohne Weiteres
ein in den Gräsern verstecktes Kaninchen aus einer Höhe von 1500
Metern erspähen. Es ist offenbar, dass die außergewöhnliche Augenstruktur
des Adlers speziell für dieses Geschöpf geschaffen wurde.
Der Faden der Spinne
Es gibt eine Spinne namens Dinopis, die ein ausgezeichneter Jäger
ist. Anstatt ein statisches Netz zu weben und auf ihre Beute zu
warten, fertigt sie ein kleines, außergewöhnliches Netz an, das
sie über ihre Beute schleudert. Anschließend bündelt sie das Opfer
fest in dieses Netz ein. Das gefangene Insekt kann nichts tun um
sich daraus zu befreien. Das Netz ist derart raffiniert konstruiert,
dass das Insekt sich um so mehr verstrickt, je mehr es sich anstrengt
zu entkommen. Um ihre Nahrung aufzubewahren, bündelt die Spinne
ihr Opfer mit extra Strängen, fast so als ob sie ein Paket machen
würde.
Wie
fertigt diese Spinne ein Netz mit solch vortrefflichem mechanischem
Design und chemischer Struktur an? Es ist unmöglich, dass die Spinne
sich solch eine Fähigkeit durch Zufall angeeignet hat, wie die Evolutionisten
es wahrhaben wollen. Die Spinne hat keinerlei Fakultäten, die ihr
Lernen und Erinnern ermöglichen würden, sie hat nicht einmal ein
Gehirn um das tun zu können. Es ist offensichtlich, dass diese Kunstfertigkeiten
der Spinne von ihrem Schöpfer - Allah - gegeben wurden, der hoch
erhaben in Macht und Weisheit ist.
Im Faden der Spinne sind sehr bedeutende Wunder
verborgen. Dieser Faden, der einen Durchmesser von knapp einem Tausendstel
Millimeter hat, ist fünfmal so stark wie ein Stahldraht der gleichen
Dicke. Der Faden hat ferner die Qualität, extrem leicht zu sein.
Wenn solch ein Faden die Länge hätte, mit der man den gesamten Erdball
umfangen könnte, hätte er nur ein Gewicht von 320 Gramm.188
Stahl der in Spezialverfahren in industriellen Anlagen hergestellt
wird, ist eines der stärksten, vom Menschen hergestellten Materialien,
doch die Spinne erzeugt in ihrem Körper einen Faden aus (relativ)
weitaus stärkerem Material als Stahl. In der Erzeugung von Stahl
bedient sich der Mensch jahrhundertealter Erfahrung und Technologie;
mit welchem Wissen und welcher Technologie erzeugt die Spinne wohl
ihren Faden?
Es scheint, dass die dem Menschen zur Verfügung stehenden technischen
und technologischen Mitteln denen einer Spinne nachstehen.
Die Winterschläfer
Tiere, die einen Winterschlaf halten bleiben am Leben, obwohl sich
ihre Körpertemperatur der kalten Außentemperatur anpasst. Wie vermögen
sie das zu überleben?
Säugetiere sind warmblütig. Das bedeutet, dass ihre Körpertempera-tur
unter normalen Bedingungen konstant bleibt, da ein natürlicher Thermostat
in ihrem Körper diese Temperatur beständig erhält. Während des Winterschlafs
jedoch sinkt die Körpertemperatur kleiner Säugetiere, wie die des
Eichhörnchens, die normal bei 40 Grad liegt, auf etwas über dem
Gefrierpunkt ab, als ob sie durch eine Art Regulator eingestellt
worden wäre. Der körperliche Stoffwechsel verlangsamt sich drastisch.
Das Tier beginnt sehr langsam zu atmen, und sein normaler Puls von
300 pro Minute fällt auf 7 bis 10 Herzschläge pro Minute ab. Seine
normalen Körperreflexe setzen aus, und die elektrische Gehirntätigkeit
verringert sich fast bis zur Unerfassbarkeit.
Eine der Gefahren der Unbeweglichkeit ist das
Gefrieren der Gewebe in sehr kaltem Wetter und ihre Zerstörung durch
Eiskristalle. Gegen diese Gefahr jedoch sind die Winterschläfer
dank einer speziellen Einrichtung mit der sie versehen sind, geschützt.
Durch Chemikalien mit hoher Molekularmasse werden die Körperflüssigkeiten
dieser Tiere dadurch in flüssigen Zustand erhalten, dass ihr Gefrierpunkt
herabgesetzt wird, und damit sind sie vor Schaden bewahrt.189
Elektrische Fische
Bestimmte Spezien einiger Fischgattungen, wie der Zitteraal und
der Zitterrochen verwenden Elektrizität, die sie in ihren Körpern
erzeugen als Verteidigung gegen Angreifer oder zur Betäubung ihrer
Beute. In jedem Lebewesen, einschließlich des Menschen, besteht
eine geringe Menge von Elektrizität. Der Mensch kann diese Elektrizität
jedoch nicht willkürlich leiten und sich zunutze machen. Die obig
genannten Geschöpfe dagegen, haben eine elektrische Spannung von
bis zu 500 oder 600 Volt in ihren Körpern, und sind in der Lage,
diese gegen ihre Feinde einzusetzen, wobei sie in keiner Weise nachteilig
von dieser Elektrizität beeinträchtigt sind.
Die Energie, die sie in defensiven oder offensiven
Entladungen verbrauchen ist nach einiger Zeit wieder aufgebaut,
wie beim Laden einer Batterie, und die elektrische Spannung ist
erneut einsatzbereit. Die Fische benützen diese Hochspannung in
ihren verhältnismäßig kleinen Körpern nicht nur zu Verteidigungs-
und Jagdzwecken. Die Elektrizität gibt ihnen auch Navigationsmittel
durch die sie Ihren Weg in der Dunkelheit der Tiefen finden können,
sie hilft ihnen Objekte zu orten ohne diese zu sehen. Die Fische
können mit Hilfe der Elektrizität Wellen aussenden, die von festen
Objekten zurückgeworfen werden, und diese Reflexionen geben dem
Fisch Information bezüglich der Entfernung und Größe des Objekts.190
Eine intelligente Planung in Tieren: Tarnung
Eine der Fähigkeiten, die manche Tiere besitzen, und die sehr bedeutend
im Überlebenskampf ist, ist die Kunst, sich in der eigenen Haut
zu verstecken, d.h. Tarnung. Aus zwei Hauptgründen ist es für Tiere
wichtig sich "unsichtbar" zu machen: zum Jagen und um sich von ihren
Jägern zu verbergen. Tarnung unterscheidet sich von allen anderen
Methoden dadurch, dass sie speziell Elemente von höchster Intelligenz,
Fertigkeit, Ästhetik und Harmonie beinhaltet.
Die Tarnungstechniken der Tiere sind wahrlich erstaunlich. Es ist
fast unmöglich ein Insekt, das an einem Baumstamm, oder eines, das
an der Unterseite eines Blattes sitzt zu erkennen. Blattläuse, die
sich von den Säften der Pflanzen ernähren setzen sich an den Stängeln
fest und haben das Aussehen von Dornen. Auf diese Weise versuchen
sie, die Vögel, die ihre größten Feinde sind, zu überlisten und
sicher zu stellen, dass letztere sich nicht auf jenen Pflanzen niederlassen.
Der Tintenfisch
Unter der Haut des Tintenfisches ist eine dichte Lage von elastischen
Pigmentsäcken angelegt, die sog. Chromatophoren. Sie sind hauptsächlich
in den Farben Gelb, Rot, Schwarz und Braun vorhanden. Auf ein Signal
hin weiten sich die Zellen aus und fließen in die Haut um den erforderlichen
Farbton zu erzeugen. Auf diese Weise nimmt der Tintenfisch die Farbe
der Felsen an auf denen er ruht, und tarnt sich somit völlig.
Dieses System funktioniert so vollkommen, dass
der Tintenfisch sogar ein komplexes zebraartiges Streifenmuster
annehmen kann.191
Verschiedene Systeme der optischen Wahrnehmung
Für viele Meerestiere ist das Sehvermögen von außerordentlicher
Wichtigkeit, sowohl für die Jagd, als auch zum Selbstschutz. Dementsprechend
sind die meisten aquatischen Geschöpfe mit Augen ausgestattet, die
in ihrem Design dem Leben unter Wasser vollkommen angepasst sind.
Unterwasser ist die Sehfähigkeit mit größer werdender Tiefe mehr
und mehr beeinträchtigt, speziell in Tiefen über 30 Meter. Lebewesen,
die in solchen Tiefen leben haben jedoch Augen, die den gegebenen
Bedingungen entsprechend beschaffen sind.
Ungleich den Landtieren haben die Meeresbewohner kugelförmige Linsen,
die den Erfordernissen der Wasserdichte in der sie leben genau angepasst
sind. Im Vergleich mit den weiten elliptischen Augen der Landtiere
ist diese Kugelstruktur für die Sicht unter Wasser weit besser geeignet;
sie ist darauf eingerichtet Objekte in der Nahansicht zu sehen.
Falls ein Objekt in weiterer Entfernung in Sicht kommt, wird das
gesamte Linsensystem mit Hilfe eines speziellen Muskelmechanismus
im Auge nach hinten gezogen.
|  
Links: Ein Tintenfisch, der
das Aussehen einer sandigen Oberfläche angenommen hat. Rechts:
Die leuchtend gelbe Farbe des gleichen Fisches verwandelt
sich im Fall von Gefahr, wie wenn er z.B. von einem Taucher
entdeckt wird.
|
Ein weiterer Grund für die kugelförmige Augengestaltung der Fische
ist die Lichtbrechung im Wasser. Da das Auge mit einer Flüssigkeit
gefüllt ist, die fast genau die gleiche Dichte wie das Wasser hat,
tritt keine Brechung ein, wenn das Bild einer äußeren Erscheinung
am Auge widergespiegelt wird, welches die Augenlinse dann scharf
eingestellt auf die Netzhaut projiziert. Ungleich den Menschen sehen
Fische sehr scharf unter Wasser.
Manche Tiere, wie der Polyp, haben sehr große Augen, um den Mangel
an Licht in größerem Wassertiefen auszugleichen. In Tiefen über
300 Meter müssen die großäugigen Fische die blitzartigen Lichtreflexionen
der in der Umgebung vorhandenen Organismen erfassen, um sie wahrzunehmen.
Sie müssen speziell sensitiv für das schwache blaue Licht sein,
das bis in diese Tiefen durchdringt, und daher befinden sich viele
blau-sensitive Zellen in der Netzhaut ihrer Augen.
Wie aus diesen Beispielen verständlich wird, hat jedes einzelne
Lebewesen genau die Augen, die in ihrem Design speziell seinen Bedürfnissen
angepasst sind. Dies ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass sie
alle, ihren Aufgaben entsprechend, von einem Schöpfer, der unbegrenzte
Weisheit, Wissen und Macht besitzt, erschaffen wurden.
Ein spezielles Tiefkühlsystem
Ein gefrorener Frosch stellt eine äußerst ungewöhnliches biologisches
Phänomen dar. Er zeigt keinerlei Lebensanzeichen. Sein Herzschlag,
Blutkreislauf und seine Atmung sind zu einem völligen Stillstand
gekommen. Wenn das Eis jedoch taut, kehrt der Frosch ins Leben zurück,
als wäre er aus dem Schlaf erwacht.
Normalerweise ist ein Lebewesen, das einem Gefriervorgang unterzogen
ist, tödlichen Gefahren ausgesetzt. Der Frosch jedoch ist das nicht.
Die Grundeigenschaft, die ihn davor schützt ist, dass sein Organismus
eine große Menge an Glucose in diesem Stadium erzeugt. Der Blutzucker
des Frosches erreicht, wie bei einem Diabetiker sehr hohe Konzentrationen.
Er kann zeitweise Höhen von 550 Millimol pro Liter erreichen. (Die
Normalwerte beim Frosch liegen bei 1-5 mmol/l, und beim Menschen
bei 4-5 mmol/l.) Diese extreme Glucosekonzentration würde unter
Normalbedingungen ernsthafte Probleme herbeiführen.
In dem gefrorenen Frosch jedoch verhindert diese extreme Glucosekonzentration
dass Wasser aus den Zellen austritt, und somit eine Schrumpfung
derselben. Die Zellmembran des Frosches ist hochdurchlässig für
die Glucose, so dass diese leichten Zugang zu den Zellen hat. Die
hohe Glucosekonzentration im Körper vermindert den Gefrierpunkt
und veranlasst dadurch, dass nur ein sehr geringer Teil der Körperflüssigkeiten
des Tiers in der Kälte gefriert und Eiskristalle bildet. Die Forschung
hat gezeigt, dass Glucose selbst gefrorene Zellen ernähren kann.
Währen dieser Periode verhindert die Glucose, die den natürlichen
Brennstoff des Körpers darstellt außerdem viele metallische Reaktionen,
wie etwa die Harnstoffsynthese, und somit die Erschöpfung der Nahrungsquellen
der Zelle.
Wie entsteht nun plötzlich solch eine Übermenge
an Glucose im Körper des Frosches? Die Antwort darauf ist höchst
interessant: Diese Kreatur ist mit einem sehr speziellen System
ausgestattet, welches diese Aufgabe wahrnimmt. Sobald sich Eis auf
der Hautoberfläche bildet wird ein Signal an die Leber gesendet
das die Leber veranlasst, einen Teil des in ihr gespeicherten Glykogens
in Glucose umzusetzen. Die Natur dieser Signalübertragung ist bisher
noch unbekannt. Fünf Minuten nach Erhalt der Nachricht beginnt der
Blutzucker stetig zu anzusteigen.192
Die Ausstattung dieses Tiers mit einem System, das den Stoffwechsel
total verändert um alle Bedürfnisse gerade rechtzeitig zum erforderlichen
Zeitpunkt zu decken, kann nur durch die vollkommene Planung eines
allmächtigen Schöpfers möglich sein. Kein Zufall könnte je solch
ein perfektes und komplexes System hervorgebracht haben.
Der Albatros
Zugvögel beschränken ihren Energieverbrauch auf ein Minimum, indem
sie besondere "Flugtechniken" benützen. In Albatrossen wird dieser
Flugstil ebenfalls beobachtet. Diese Vögel, die 92 % ihres Lebens
auf dem Meer verbringen haben eine Flügelspannweite von bis zu 3,5
Metern. Eines der Hauptmerkmale der Albatrosse ist ihr Flugstil:
sie können ohne einen einzigen Flügelschlag stundenlang fliegen.
Sie tun dies indem sie mit dem Wind segeln, wobei ihre Flügel konstant
ausgespreizt bleiben.
Flügel mit einer Spannweite von 3,5 Metern fortwährend
ausgespreizt zu halten erfordert einen beträchtlichen Energieaufwand.
Albatrosse jedoch können in dieser Haltung stundenlang verweilen.
Sie sind dazu in der Lage, aufgrund einer anatomischen Besonderheit,
die ihnen vom Zeitpunkt Ihres Ausschlüpfens an zueigen ist. Während
des Gleitflugs sind die Flügel des Albatros blockiert, daher braucht
er keine Muskelkraft aufzuwenden, und dies wiederum ist eine große
Erleichterung für den Vogel in seinem Flug, indem der Energieverbrauch
durch dieses System beträchtlich verringert wird. Der Albatros verbraucht
keine Energie um die Flügel zu schlagen, noch verschwendet er sie,
um die Flügel ausgespreizt zu halten. Er fliegt stundenlang indem
er sich ausschließlich vom Wind tragen lässt, der zu einer unerschöpflichen
Energiequelle für ihn wird. Ein zehn Kilo schwerer Albatros, z.B.
verliert nur ein Prozent seines Körpergewichts während er eine Entfernung
von 1000 Kilometern zurücklegt, was in der Tat eine sehr geringe
Rate ist. Der Mensch hat Segelflugzeuge und Gleitschirme nach dem
Vorbild der Albatrosse hergestellt und sich deren faszinierende
Flugtechnik zunutze gemacht.193
Eine mühselige Wanderung
Der pazifische Lachs hat das außerordentliche Charaktermerkmal
zu den Gebirgsflüssen seiner Herkunft zurückzukehren um dort zu
laichen. Nachdem sie einen Teil ihres Lebens im Meer verbracht haben
kehren diese Tiere zum Süßwasser zurück um sich fortzupflanzen.
Wenn sie sich im Frühsommer auf ihre Reise begeben haben diese
Fische eine hellrote Farbe, doch am Ende ihrer Reise werden sie
schwarz. Beim Antritt ihrer Rückwanderung nähern sie sich zunächst
der Küste und versuchen dann die Flüsse zu erreichen, in denen sie
sodann mit großer Ausdauer zu dem genauen Ort zurückschwimmen, wo
sie aus ihren Eiern geschlüpft waren. Sie erreichen ihren Ausschlupfort
indem sie, Stromschnellen, Wasserfälle und Deiche überspringend,
die reißenden Flüsse stromaufwärts schwimmen. Am Ende ihrer 3500
bis 4000 Kilometer langen Reise sind die weiblichen Lachse bereit
zu laichen, und die männlichen zur Besamung des Laichs. Nachdem
sie ihren Herkunftsort erreicht haben stößt das Lachsweibchen einen
Laich von 3 bis 5000 Eiern aus, während das Männchen diesen besamt.
Die Fische leiden sehr unter den Strapazen ihrer Rückkehr und des
Fortpflanzungsprozesses. Die weiblichen Tiere die gelaicht haben,
sind erschöpft, ihre Schwanzflossen ausgefranst und ihre Haut geschwärzt.
Das gleiche trifft auch auf die männlichen Tiere zu. Die Flüsse
füllen sich dann mit toten Lachsen, doch eine neue Lachsgeneration
wurde gegründet, die bald bereit ist auszuschlüpfen und die gleiche
Reise anzutreten.
Wie der Lachs solch eine Reise vollbringt, wie er das Meer erreicht
nachdem er ausgeschlüpft ist und wie er seinen Weg zurück findet
sind Fragen, die bisher unbeantwortet blieben. Obwohl zahlreiche
Vorschläge gemacht wurden, wurden bisher keine eindeutigen Antworten
gefunden. Welche Kraft ist es, die den Lachs dazu bewegt eine Rückreise
von Tausenden von Kilometern zu einem ihm unbekannten Ort zu machen?
Es ist offensichtlich, dass hier ein übergeordneter Wille beteiligt
ist, der diese Geschöpfe beherrscht und kontrolliert. Es ist Allah,
der Erhalter aller Welten.
Der Koala
Das in den Eukalyptusblättern enthaltene Öl ist giftig für viele Säugetiere.
Dieses Gift ist ein chemischer Schutz des Eukalyptusbaums gegen seine
Feinde. Es gibt jedoch ein spezielles Lebewesen, das diesen Schutzmechanismus
umgeht und sich an den giftigen Eukalyptusblättern labt: Ein Beuteltier
namens Koala. Die Koalas nisten in den Eukalyptusbäumen, nähren sich,
und gewinnen ihr Trinkwasser von ihnen. Wie
andere Säugetiere können auch die Koalas die Zellulose des Baums
nicht verdauen. Aus diesem Grund hängen sie von Zellulose-abbauenden
Mikroorganismen ab. Diese Bakterien sind in großer Anzahl an der
Übergangsstelle des Dick- und Dünndarms - des Caecums - vorhanden,
welches einen rückwärtigen Ausläufer des Darmsystems darstellt.
Das Caecum ist der interessanteste Teil des Verdauungssystems des
Koala. Dieser Abschnitt fungiert als Gärungskammer, in der die Mikroben
die Zellulose zersetzen, während der Durchgang der Blätter zurückgehalten
wird. Auf diese Weise kann das Tier die Giftwirkung der Öle in den
Eukalyptusblättern neutralisieren.194
Jagdfähigkeit in unbeweglicher Stellung
Der südafrikanische Sonnentau ist eine Pflanze,
die Insekten mit ihren klebrigen Haaren einfängt. Die Blätter dieser
Pflanze sind mit langen roten Haaren bedeckt. Die Spitzen dieser
Haare sind mit einer Flüssigkeit benetzt, deren Geruch Insekten
anzieht. Eine weitere Eigenschaft dieser Flüssigkeit ist ihre extreme
Klebrigkeit. Ein Insekt das zur Quelle des Geruchs gelangt bleibt
in diesen klebrigen Haaren stecken. Kurz darauf schließt sich das
Blatt um das, in den Haaren stecken gebliebene Insekt, und indem
sie das Insekt verdaut, entzieht die Pflanze ihm die für sie selbst
nützlichen Proteine.195
| 
Links: Ein geöffneter Sonnentau. Rechts:
Ein geschlossener.
|
Die Ausstattung einer Pflanze, die sich nicht von ihrem Platz fortbewegen
kann, mit solchen Fähigkeiten ist zweifellos ein offensichtlicher
Hinweis auf eine spezielle Planung. Die Pflanze kann unmöglich solch
eine Jagdmethode aus eigenem Bewusstsein oder Willen entwickelt
haben, oder gar durch Zufall, und somit ist es um so mehr unmöglich,
die Existenz und Macht eines Schöpfers zu ignorieren, der sie mit
dieser Fähigkeit ausgestattet hat.
Das Design der Vogelfeder
Auf den ersten Blick scheinen Vogelfedern eine sehr einfache Struktur
zu haben. Wenn wir sie jedoch einer näheren Untersuchung unterziehen,
entdecken wir, dass die Federn eine sehr komplexe Struktur haben,
trotz ihrer Leichtigkeit außerordentlich stark, und dazu noch wasserdicht
sind.
Vögel sollten so leicht wie möglich sein, um ihnen das Fliegen
zu erleichtern. Die Federn sind aus Keratinproteinen aufgebaut,
um diesem Erfordernis gerecht zu werden. Beide Seiten des Federgrats
sind dicht mit Venen beflankt. Jede Vene ist mit rund 400 kleinen
Stacheln besetzt, und auf diesen 400 Stacheln sitzen je zwei, d.h.
insgesamt 800 noch kleinere Stacheln. Diejenigen der 800 kleineren
Stachel, die am vorderen Teil gelegen sind, sind mit je 20 weiteren
Stacheln bespickt. Mit all diese Stacheln verhaken sich die Federn
miteinander, wie zwei aufeinander gepresste Stücke eines Wollstoffs.
Eine einzige Feder hat etwa 300 Millionen dieser kleinen Widerhaken,
und die Gesamtzahl von Stacheln an allen Federn eines Vogels beträgt
etwa 700 Billionen.
Es besteht ein sehr triftiger Grund dafür, dass die Vogelfedern
so fest mit Stacheln und Widerhaken miteinander verbunden sind.
Die Federn müssen fest am Vogel zusammenhalten, um nicht durch irgend
eine Bewegung auseinanderzufallen. Mit diesem aus Stacheln und Widerhaken
bestehenden Einhakungsmechanismus halten die Federn so fest zusammen,
dass weder starker Wind, noch Regen und Schnee sie zu zerstieben
vermögen.
Des weiteren sind die Körperfedern des Vogels nicht die gleichen
wie die Flügel- und die Schwanzfedern. Letztere sind relativ groß
und dienen als Ruder und Bremsen, während die Flügelfedern dazu
vorgesehen sind, die Flügelfläche zu erweitern, um beim Flügelschlag
die Stoßkraft zu vergrößern.
Der Basilisk (Kroneneidechse): Ein Experte im "Überwasserlauf"
| 
Die Basilisk Eidechse ist eines der
wenigen Tiere, die sich fortbewegen können indem sie ein Gleichgewicht
zwischen Wasser und Luft herstellen.
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Es gibt wenige Lebewesen, die auf dem Wasser
laufen können. Der unten abgebildete Basilisk, der in Mittelamerika
lebt, ist einer dieser Seltenheiten. An den Seiten der Hinterfußzehen
dieser Eidechse sind Klappen angebracht, die es ihr ermöglichen
das Wasser zu treten, und die, während das Tier auf dem Trockenen
läuft eingerollt sind. Wenn das Tier Gefahr wittert, beginnt es
sehr schnell über einen (langsam fließenden) Fluss oder Teich zu
laufen. Hierbei sind die Klappen der Hinterfüße ausgerollt wobei
die Trittfläche erweitert wird um den Lauf auf dem Wasser zu ermöglichen.196
Dieses einzigartige Design des Basilisk ist eines der deutlichen
Zeichen einer bewussten Schöpfung.
Die Photosynthese
Zweifellos spielen Pflanzen eine Hauptrolle darin, die Erde zu
einen wohnhaften Planeten zu machen. Sie reinigen die Luft für uns,
erhalten die Temperatur beständig und bewahren das proportionale
Gleichgewicht der Gase in der Atmosphäre. Der Luftsauerstoff, den
wir einatmen wird von den Pflanzen erzeugt. Ein bedeutender Anteil
unserer Nahrung wird ebenfalls durch die Vegetation bereitgestellt.
Der Nährwert der Pflanzen rührt von einem speziellen Design in ihren
Zellen her, dem sie auch noch andere ihrer Eigenschaften verdanken.
Ungleich der menschlichen und tierischen Zellen kann die Pflanzenzelle
die Sonnenenergie direkt nutzen. Sie wandelt die Sonnenenergie in
chemische Energie um und speichert diese auf sehr spezielle Weise
in den Nährstoffen. Dieser Prozess ist als Photosynthese bekannt.
Tatsächlich wird dieser Prozess nicht von der Zelle, sondern von
Chloroplasten durchgeführt, welche die Organellen sind, die den
Pflanzen ihre grüne Farbe verleihen. Diese winzigen grünen Organellen,
die nur mit dem Mikroskop sichtbar sind, sind die einzigen Laboratorien
auf der Welt, die in der Lage sind Sonnenenergie in organischer
Substanz zu speichern.
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Die Menge der von Pflanzen erzeugten Substanzen auf der Erde beträgt
etwa 200 Billionen Tonnen pro Jahr. Diese Produktion ist von lebensnotwendiger
Bedeutung für alle Lebewesen auf diesem Planeten. Diese pflanzliche
Produktionstätigkeit verwirklicht sich durch einen sehr komplizierten
chemischen Prozess. Tausende von den im Chloroplast vorhandenen
Chlorophyllpigmenten reagieren in unglaublich kurzer Zeit - etwa
einer Tausendstel Sekunde -auf Lichteinwirkung. Das ist der Grund
dafür, dass viele der, im Chlorophyll vorgehenden Aktivitäten bisher
noch nicht beobachtet werden konnten.
Die Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische oder chemische
Energie ist eine der jüngsten technologischen Errungenschaften,
und um diese durchzuführen werden hochentwickelte aufwendige Apparaturen
benützt. Die Pflanzenzelle, die so klein ist, dass man sie mit dem
bloßen Auge nicht erkennen kann, erfüllt diese Aufgabe seit Millionen
von Jahren.
Dieses perfekte System stellt erneut die Schöpfung für jedermann
offen zur Schau. Das ungeheuerlich komplizierte System der Photosynthese
ist ein von Allah geplant geschaffener Mechanismus. Eine Fabrik,
die nicht ihres Gleichen hat ist in Einheiten von mikroskopischem
Ausmaß in den Blättern untergebracht. Dieses perfekte Design ist
nur einer der erleuchtenden Hinweise darauf, dass alle Lebewesen
von Allah, dem Erhalter der Welten erschaffen wurden.
  

184. Bilim ve Teknik, Juli
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hrsg. in den Vereinigten Staaten von Academic Press, einer Abteilung
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