DIE EVOLUTIONSTHEORIE: EINE VERBINDLICHKEIT DES
MATERIALISMUS
Die in diesem Buch präsentierte Information hat durchwegs gezeigt,
dass die Evolutionstheorie keine wissenschaftliche Grundlage hat,
ganz im Gegenteil, ihre Aussagen bezüglich der Evolution stehen
in offenbaren Konflikt mit wissenschaftlichen Entdeckungen. In anderen
Worten, die treibende Kraft die das Konzept der Evolution am Leben
erhält ist nicht die Wissenschaft. Evolution mag von einigen "Wissenschaftlern"
verteidigt werden, doch es muss hier eine andere Macht am Werk sein.
Die andere Macht ist die Philosophie des Materialismus.
Die Philosophie des Materialismus ist eine der ältesten Denkmodelle
der Menschheitsgeschichte. Ihre grundsätzlichste Charaktereigenschaft
ist, dass sie Materie als eine Totalität ansieht. Entsprechend dieser
Philosophie ist Materie unbegrenzt, und alles was existiert, besteht
ausschließlich aus Materie. Diese Weltanschauung macht notwendigerweise
den Glauben an einen Schöpfer unmöglich. Materialismus ist daher
stets jeglicher Art von religiösen Überzeugungen, die einen Glauben
an Gott beinhalten antagonistisch gegenübergestanden.
Die sich nun erhebende Frage ist, ob die materialistische Weltanschau-ung
korrekt ist. Eine Methode der Prüfung, ob eine Philosophie korrekt
oder falsch ist, besteht darin, diejenigen Postulate jener Philosophie,
welche sich auf wissenschaftliche Belange beziehen, mit Hilfe wissenschaftlicher
Methoden zu untersuchen. Ein Philosoph im 10. Jh. z.B. könnte behauptet
haben, das auf dem Mond ein göttlicher Baum stehe, und dass tatsächlich
alles was lebt an den Ästen dieses enormen Baums wüchse und dann
wie reife Früchte auf die Erde fiele. Einigen Leute mag diese Philosophie
zugesagt haben, und sie mögen daran geglaubt haben, doch im 20.
Jh., zu einer Zeit in der es Menschen gelang Fuß auf den Mond zu
setzen, ist es nicht möglich solch eine Philosophie vorzubringen.
Ob solch ein Baum dort existiert oder nicht, kann durch wissenschaftliche
Methoden festgestellt werden, d.h. durch Beobachtung und Versuch.
Wir können daher mit wissenschaftlichen Methoden untersuchen, ob
die materialistische Behauptung, d.h., dass Materie zeitlich unbegrenzt
von aller Ewigkeit her existierte, und dass sie sich selbst, ohne
einen über-materiellen Schöpfer organisieren, und Leben ins Dasein
bringen kann. Wenn wir dies tun, sehen wir, dass der Materialismus
bereits in sich zusammenfiel, da das Konzept der ewigen Materie
durch die Urknalltheorie, die besagt, dass das Universum aus
dem Nichts erschaffen wurde, bereits ad absurdum geführt ist.
Das Postulat, dass sich Materie selbst organisiert, und Leben ins
Dasein gebracht hat, ist die Behauptung, die wir "die Evolutionstheorie"
nennen, welche in diesem Buch untersucht wurde, und sich ebenfalls
als hinfällig erwies.
Wenn jemand jedoch darauf verfallen ist, an den Materialismus zu
glauben, und sich der materialistischen Philosophie mehr als allem
anderen hingibt, wird er diese wissenschaftliche Prüfung nicht durchführen.
Wenn er "an erster Stelle Materialist, und dann erst Wissenschaftler
ist" wird er dem Materialismus nicht absagen wenn er sieht,
dass derselbe von der Wissenschaft Lügen gestraft wird. Im Gegenteil,
er setzt seine ganzen Bemühungen ein, den Materialismus aufrecht
zu erhalten und zu retten, indem er versucht die Evolution ohne
Rücksicht auf Verluste zu verfechten. Genau dies ist das Dilemma,
in dem sich heutzutage die Evolutionisten, die die Evolutionstheorie
verteidigen, befinden.
Interessanterweise gestehen sie diese Tatsache von Zeit zu Zeit.
Richard C. Lewontin, ein bekannter Genetiker der Harvard Universität
und ein überzeugter Evolutionist gibt in den folgenden Worten zu,
dass er "an erster Stelle Materialist, und dann erst Wissenschaftler
ist":
Nicht dass uns die Methoden und Institutionen
der Wissenschaft irgendwie zwängen, eine materielle Erklärung
des gestalteten Universums zu akzeptieren, sondern im Gegenteil
sind wir durch unser eigenes a priori Festhalten an materielle
Ursachen gezwungen, einen Untersuchungsmechanismus und eine Auswahl
von Konzepten zu schaffen, die materielle Erklärungen hervorbringen,
ungeachtet dessen wie intuitionsfeindlich, wie verwirrend für
den Uneingeweihten sie sein mögen. Überdies ist der Materialismus
absolut, daher können wir keinen göttlichen Fuß in der Türe erlauben."178
Der Ausdruck "a priori", den Lewontin hier benützt, ist sehr bedeutsam.
Im philosophischen Sprachgebrauch bezieht sich dieser Ausdruck auf
eine vorgefasste Annahme, die sich nicht auf empirisches Wissen
gründet. Ein Gedanke ist "a priori", wenn man ihn als richtig annimmt,
und akzeptiert dass er den Tatsachen entspreche, selbst wenn keinerlei
Information über seine Richtigkeit vorliegt. Als Evolutionist drückt
Lewontin freimütig aus, dass der Materialismus ein, für die Evolutionisten
gegebenes "a priori" ist, und dass sie die Wissenschaft dieser Vorgabe
anzupassen versuchen. Da der Materialismus definitiv die Verneinung
der Existenz eines Schöpfers notwendig macht, klammern sie sich
an die einzige vorhandene Alternative - die Evolutionstheorie. Es
stört sie nicht, dass die Evolution durch wissenschaftliche Tatsachen
ad absurdum geführt worden ist; solche Wissenschaftler haben sie
"a priori" als gültig akzeptiert.
Dieses von Vorurteilen geprägte Verhalten führt die Evolutionisten
dahin, zu glauben, dass "unbewusste Materie sich selbst zusammensetzte",
was nicht nur in Widerspruch zur Wissenschaft, sondern auch zur
Vernunft steht. Robert Shapiro der Chemieprofessor an der Universität
von New York und ein DNS Experte ist, erklärt den Glauben der Evolutionisten
und das ihm zugrunde liegende materialistische Dogma, wie bereits
zuvor zitiert, folgendermaßen:
Ein weiteres evolutionäres Prinzip ist daher
von Nöten, um die Kluft zwischen Mischungen von einfachen natürlichen
Chemikalien zum ersten effektiven Multiplikator zu überbrücken.
Dieses Prinzip wurde bislang noch nicht im Einzelnen beschrieben
oder demonstriert, doch es wird vorausgesetzt und mit Ausdrücken
wie "chemische Evolution" oder "Selbstorganisierung der Materie"
benannt. Das Vorhandensein dieses Prinzips wird in der Philosophie
des dialektischen Materialismus als eine gegebene Tatsache behandelt,
wie Alexander Oparin es auf den Ursprung des Lebens anwendet.179
Die evolutionistische Propaganda die uns ständig in den Organen
der westlichen Medien und in bekannten "ansehnlichen" wissenschaftlichen
Veröffentlichungen begegnet, ist die Auswirkung dieser ideologischen
Forderung. Da die Evolution als eine Notwendigkeit betrachtet wird,
wurde sie von den Kreisen, die die Normen der Wissenschaft festlegen
zu einem Tabu gemacht.
Es gibt Wissenschaftler, die sich in einer Lage befinden, wo
sie gezwungen sind, diese weit hergeholte Theorie zu verteidigen,
oder zumindest es zu vermeiden, auch nur einen Ton gegen sie zu
äußern, um ihren Ruf nicht zu gefährden. Die akademische Elite
in der westlichen Welt ist gezwungen ihre Schriften in bestimmten
wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlichen zu lassen, um ihre
"Professorenwürde" zu erlangen und beizubehalten. Alle Zeitschriften
die sich mit Biologie befassen sind von Evolutionisten kontrolliert,
und diese verhindern jegliche anti-evolutionären Anschauungen in
ihren Veröffentlichungen. Daher ist jeder Biologe gezwungen, seine
Studien im Schatten dieser Theorie durchzuführen. Auch sie sind
Teil der bestehenden Ordnung, die die Evolution als eine ideologische
Notwendigkeit betrachtet, und aus diesem Grund verteidigen sie blind
all die "unmöglichen Zufälligkeiten", die wir bisher in diesem Buch
untersuchten.
Eingeständnisse seitens der Materialisten
Der deutsche Biologe Hoimar von Dithfurt, ein bekannter Evolutionist,
ist ein vortreffliches Beispiel dieses indoktrinierten materialistischen
Verständnisses. Nachdem Dithfurt ein Beispiel der extrem komplexen
Komposition des Lebens aufführt, fährt er fort mit der folgenden
Aussage in Bezug auf die Frage, ob diese durch Zufall entstanden
sein konnte oder nicht:
Ist solch eine Harmonie, die lediglich aus
Zufällen entstand in Wirklichkeit möglich? Das ist die fundamentale
Frage der gesamten biologischen Evolution. Diese Frage mit: ‚ja,
es ist möglich' zu beantworten ist so etwas, wie Glauben innerhalb
der modernen Naturwissenschaft zu bestätigen. Kritisch betrachtet
könnte man sagen, dass jemand der die moderne Naturwissenschaft
akzeptiert keine andere Alternative hat als ‚ja' zu sagen, denn
er würde daraufhin abzielen, Naturerscheinungen in verständlicher
Weise zu erklären, und versuchen sie von den Naturgesetzen abzuleiten,
ohne sich auf metaphysische Eingriffe zu beziehen. An diesem Punkt
jedoch, alles durch Naturgesetze zu erklären, d.h. durch Zufall,
ist ein Anzeichen dafür, dass er keinen anderen Ausweg mehr hat,
denn was könnte er anderes tun als an den Zufall zu glauben?180
In der Tat, wie Dithfurt erklärt, macht es
sich die materialistische Ausrichtung der Wissenschaft zur prinzipiellen
Grundlage, das Leben durch die Verneinung von "metaphysischen
Eingriffen", d.h. Schöpfung, zu erklären. Sobald man sich auf
diesen Grundsatz stellt, kann man selbst die größten Unmöglichkeiten
als möglich akzeptieren. Man kann Beispiele dieser dogmatischen
Einstellung in fast der gesamten evolutionistischen Literatur
finden. Professor Ali Demirsoy, ein bekannter Verfechter der Evolutionstheorie
in der Türkei, ist nur einer von vielen. Wie bereits an anderer
Stelle erwähnt, ist, nach Demirsoy, die Möglichkeit der zufälligen
Bildung des lebensnotwendigen Proteins Cytochrom C, "ebenso
unwahrscheinlich wie die Möglichkeit, dass ein Affe die Geschichte
der Menschheit fehlerlos auf einer Schreibmaschine tippt"181
| DARWINISMUS
UND MATERIALISMUS
Der einzige Grund, warum Darwins
Theorie, trotz ihrer offensichtlichen Widerlegung durch die
Wissenschaft, weiterhin verteidigt wird, ist ihre enge Verknüpfung
mit dem Materialismus. Darwin wandte die materialistische
Philosophie auf die Naturwissenschaften an, und die Verfechter
dieser Philosophie, an erster Stelle, die Marxisten, fahren
fort, den Darwinismus zu verteidigen, ohne Rücksicht auf Verluste.
Einer der bekanntesten zeitgenössischen
Verfechter der Evolutionstheorie, der Biologe Douglas Futuyma,
schrieb: "Zusammen mit der Marxschen materialistischen Theorie
der Geschichte… war Darwins Evolutionstheorie die entscheidende
Bodenplanke auf der Plattform des Mechanismus und Materialismus."
Das ist ein eindeutiges Eingeständnis, warum die Evolutionstheorie
von solch aktueller Bedeutung für ihre Verfechter ist.1
Ein anderer bekannter Evolutionist,
der Paläontologe Stephen J. Gould sagte: "Darwin wandte eine
stetige materialistische Philosophie in seiner Interpretation
der Natur an."2 Leo Trotzki, der zusammen mit Lenin einer
der Väter der russischen Kommunistischen Revolution war, kommentierte:
" Darwins Entdeckung war der größte Triumph der Dialektik
auf dem gesamten Gebiet der organischen Materie."3 Die Wissenschaft
hat jedoch gezeigt, dass der Darwinismus kein Sieg für den
Materialismus war, sondern eher ein Anzeichen für den Umsturz
jener Philosophie.
|
Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass jemand, der solch eine
Möglichkeit annimmt, in der Tat den elementarsten Prinzipien der
Vernunft und des gesunden Menschenverstands entgegenhandelt. Selbst
ein einziger richtig geschriebener Buchstabe auf einer Seite ist
ein sicherer Hinweis darauf, dass er von einem Menschen geschrieben
wurde. Wenn man ein Buch der Weltgeschichte sieht, ist es um ein
Vielfaches gewisser, dass dieses von einem Autor verfasst wurde.
Niemand bei gesundem Verstand würde annehmen, dass die Buchstaben
eines solch umfangreichen Buchs "durch Zufall" zusammengesetzt wurden.
Es ist jedoch sehr erstaunlich zu sehen, dass der "evolutionistische
Wissenschaftler" Professor Ali Demirsoy diese Art irrationaler Vorgaben
akzeptiert:
Im Grunde genommen ist die Möglichkeit der
Bildung einer Cytochrom-c-Folge gleich Null. Das bedeutet, dass
falls das Leben eine bestimmte Reihenfolge benötigt, kann man
sagen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Verwirklichung derselben
vielleicht einmal im ganzen Universum besteht. Andernfalls müssen
irgendwelche übernatürlichen Kräfte, die außerhalb unseres
Definitionsbereichs liegen in ihrer Bildung tätig gewesen sein.
Letzteres zu akzeptieren ist dem wissenschaftlichen Ziel nicht
angemessen. Wir müssen uns daher mit der ersten Hypothese
auseinandersetzen.182
Demirsoy fährt weiterhin fort zu sagen, dass er das Unmögliche
akzeptiere, "um nicht übernatürlichen Kräfte zu akzeptieren",
d.h. um nicht Allahs Schöpfung einzugestehen. Es ist offenbar, dass
solch eine Einstellung in keiner Beziehung zur Wissenschaft steht.
Es ist nicht verwunderlich, dass Demirsoy in Bezug auf ein anderes
Thema, den Ursprung der Mitochondrien in der Zelle, offen zugibt,
dass er die Erklärung einer Zufallsbildung zulasse, obwohl sie "ganz
im Gegensatz zu wissenschaftlicher Denkweise" stehe.
Das Kernproblem ist, wie die Mitochondrien
diese Eigenschaft erworben haben, denn der Erwerb dieser Eigenschaft
seitens eines Individuums müsste sich in unvorstellbar extremen
Wahrscheinlichkeitsbereichen bewegen... Die Enzyme, die Atmung
gewährleisten, und auf jeder Stufe in verschiedener Form als Katalysator
fungieren, konstituieren den Kern des Mechanismus. Eine Zelle
muss diese Enzymfolge in ihrer Gesamtheit enthalten, andernfalls
ist sie unbrauchbar. Um dogmatischere Erklärungen oder Spekulationen
zu vermeiden, müssen wir hier, wie sehr es uns auch widerstreben
mag, und obwohl es im Gegensatz zur biologischen Denkweise
ist, akzeptieren, dass alle Atmungsenzyme vollständig innerhalb
der Zelle vorhanden waren, bevor die Zelle je in Kontakt mit
dem Sauerstoff kam.183
Die Folgerung, die von solchen Aussagen gezogen werden sollte ist,
dass die Evolution eine Theorie ist, die sich nicht als Ergebnis
wissenschaftlicher Untersuchung entwickelte. Im Gegenteil, sowohl
Form als Inhalt dieser Theorie wurden von den Anforderungen der
materialistischen Philosophie diktiert. Daraufhin wurde sie trotz
(ihr widersprechender) konkreter, wissenschaftlicher Tatsachen zu
einem Glauben oder Dogma erhoben. Wiederum ist es aus der evolutionistischen
Literatur klar ersichtlich, dass all diese Anstrengungen in der
Tat einen "Zweck" verfolgen. Dieser Zweck ist, jeglichen Glauben,
dass alle Lebewesen von einem Schöpfer erschaffen wurden, von vornherein
auszuschließen.
| DER TOD DES
MATERIALISMUS
Indem er die philosophische Verankerung
der Evolutionstheorie konstituiert, stellte der Materialismus
des 19 Jh. vor, dass das Universum von Ewigkeit her existierte,
dass es nicht erschaffen sei, und dass der organische Kosmos
durch interaktive Vorgänge innerhalb der Materie erklärt werden
könne. Die wissenschaftlichen Entdeckungen des 20. Jh. jedoch
haben diese Hypothesen völlig zunichte gemacht.The supposition
that the universe has existed since eternity was blown away
by the discovery that the universe originated from a great
explosion (the so-called "Big Bang") that took place nearly
15 billion years ago. The Big Bang shows that all physical
substances in the universe came into being out of nothing:
in other words, they were created. One of the foremost advocates
of materialism, the atheist philosopher Anthony Flew concedes:
Die Vorstellung, dass das Universum
von Ewigkeit her existiert habe, wurde durch die Entdeckung
zerschlagen, dass das Universum durch eine gewaltige Explosion
(dem sog. "Urknall" oder "Big Bang"), die sich vor fast 15
Billionen Jahren zugetragen hatte, ins Dasein kam. Der Urknall
deutet darauf hin, dass alle physikalischen Substanzen des
Kosmos aus dem Nichts ins Dasein kamen, d.h. erschaffen wurden.
Einer der erstrangigen Verfechter des Materialismus, der atheistische
Philosoph Anthony Flew gesteht:
Da Geständnisse notorisch gut
für die Seele sind, werde ich daher mit dem Geständnis beginnen,
dass der stratonische Atheist durch die gegenwärtige kosmologische
Übereinstimmung (bezüglich des Big Bang) in Verlegenheit gebracht
wurde, denn es scheint, als ob die Kosmologen einen wissenschaftlichen
Beweis hervorbrächten..., dass das Universum einen Beginn
hatte.1
Der Urknall zeigt auch, dass das
sich Universum in jeder Phase durch kontrollierte Schöpfung
formte. Das wird durch die Ordnung erkenntlich, die dem Big
Bang folgte, und die so vollendet war, dass sie nicht durch
eine unkontrollierte Explosion zustandegekommen sein könnte.
Der bekannte Physiker Paul Davies erklärt diese Situation
folgendermaßen:
Es ist schwer, sich des Eindrucks
zu erwehren, dass die gegenwärtige Struktur des Universums,
die offenbar so sensitiv gegenüber kleineren numerischen Veränderungen
ist, sehr sorgfältig erdacht war... Die offensichtlich phänomenale
Übereinstimmung von numerischen Werten die die Natur ihren
grundlegenden Konstanten zugeordnet hat muss weiterhin als
der zwingendste Beweis für ein Element des kosmischen Designs
gelten.2
Die gleiche Realität veranlasst
den amerikanischen Astronomieprofessor George Greenstein dazu,
diese Aussage zu machen:
Während wir alle erwiesenen Fakten
betrachten, erhebt sich beständig der Gedanke, dass ein übernatürlicher
Agent - oder besser gesagt, der übernatürliche Agent - beteiligt
sein muss.3
Damit ist, angesichts der wissenschaftlichen
Entdeckungen, die materialistische Hypothese, dass das Leben
ausschließlich durch interaktive Vorgänge in der Materie erklärt
werden kann, ebenfalls zusammengebrochen. Insbesondere kann
der Ursprung der genetischen Information, die alle lebenden
Organismen bestimmt, in keiner Weise durch bloße materielle
Einflüsse erklärt werden. Einer der führenden Verfechter der
Evolutionstheorie, George C. Williams, gesteht dies in einem
Artikel ein, den er 1995 schrieb:
Die evolutionistischen Biologen
haben nicht erkannt, dass sie auf zwei mehr oder weniger unvereinbaren
Ebenen arbeiten: der der Information, und der der Materie...
das Gen ist eine Packung von Information, nicht ein Objekt...
In der Abwesenheit von "Aufzeichnern" macht dies Information
und Materie zu zwei getrennten Existenzbereichen, die getrennt
voneinander diskutiert werden müssen.4
Diese Situation beweist das Vorhandensein
einer übermateriellen Weisheit, die der genetischen Information
ihre Existenz gibt. Materie kann unmöglich aus sich selbst
heraus Information erzeugen. Der Leiter des Deutschen Bundesinstituts
für Physik und Technologie, Professor Werner Gitt, bemerkt:
Alle Erfahrungen deuten darauf
hin, dass ein denkendes Wesen, das, unter Einsatz seiner Erkenntnis
und schöpferischen Fähigkeiten, ungezwungen entsprechend seinem
eigenen freien Willen handelt, erforderlich ist. Es ist kein
Naturgesetz, kein Prozess und keine Folge von Ereignissen
bekannt, die eine Selbstentstehung von Information in der
Materie auslösen könnte.5
All diese wissenschaftlichen Tatsachen
veranschaulichen, dass das Universum und alle Lebewesen von
einem Schöpfer, der über unbegrenzte Macht und ewiges, unendliches
Wissen verfügt, ins Dasein gerufen wurden, d.h. von Allah.
Was den Materialismus angeht, so sagt Arthur Koestler, einer
der bekanntesten Philosophen unseres Jahrhunderts: "Er (der
Materialismus) kann weiterhin keinen Anspruch mehr darauf
stellen, eine wissenschaftliche Philosophie zu sein."6
1 Henry Margenau,
Roy A. Vargesse. Cosmos, Bios, Theos. La Salle IL, Open Court
Publishing, 1992, S. 241
2 Paul Davies, God and the New Physics, New York, Simon &
Schuster, 1983, S. 189
3 Hugh Ross. The Creator and the Cosmos. Colorado Springs,
CO: Nav-Press, 1993, S. 114 f.
4 George C. Williams. The Third Culture: Beyond the Scientific
Revolution, New York, Simon & Schuster, 1995, S. 42 f.
5 Werner Gitt, In the Beginning Was Information, CLV, Bielefeld,
Germany, S. 107, 141
6 Arthur Koestler, Janus: A Summing Up, New York, Vintage
Books, 1978, S. 250 |
Die Evolutionisten definieren diesen Zweck als "wissenschaftlich".
Sie beziehen sich jedoch dabei nicht auf die Wissenschaft, sondern
auf die materialistische Philosophie. Der Materialismus lehnt die
Existenz alles dessen was "jenseits" von Materie liegt - alles Übernatürlichen
oder Metaphysischen - kategorisch ab. Wissenschaft in sich selbst
steht unter keinerlei Zwang solch ein Dogma zu akzeptieren; Wissenschaft
bedeutet, die Natur zu erforschen und Schlüsse aus den entdeckten
Tatsachen zu ziehen. Falls diese Entdeckungen zu der Folgerung führen,
dass die Natur erschaffen wurde, muss die Wissenschaft es akzeptieren.
Das ist die Pflicht eines wahren Wissenschaftlers - nicht, unmögliche
Szenarien zu verteidigen indem er an überholten materialistischen
Dogmen des 19. Jh. festhält.
Materialisten, falsche Religion und wahre Religion
Bisher haben wir untersucht, wie die Kreise, die der materialistischen
Philosophie anhängen, die Wissenschaft entstellen, wie sie die Öffentlichkeit
um der evolutionistischen Fabeln willen, an die sie blind glauben,
betrügen, und wie sie Realitäten verschleiern. Dies gesagt, müssen
wir jenen materialistischen Kreisen jedoch auch zugestehen, dass
sie - zwar unbeabsichtigt - einen bedeutenden "Dienst" leisten.
Sie leisten diesen "Dienst", indem sie ihr eigenes falsches und
atheistisches Denken dadurch zu rechtfertigen versuchen, dass sie
all die Unsinnigkeiten und Widersprüche des traditionalistischen
engstirnigen Denkens bloßstellen, das im Namen des Islam gepredigt
wird. Die Vergehen der materialistisch-atheistischen Kreise haben
dazu beigetragen, die falsche Religion zu entlarven, die nichts
mit den Lehren des Quran oder dem Islam zu tun hat, die auf Hörensagen,
Aberglauben und eitlem Geschwätz beruht und kein zusammenhängendes
Argument hervorbringen kann. So sind all die Ungereimtheiten, Widersprüche
und Unlogik der falschen Religion bloßgestellt, die von jenen unaufrichtigen
Kreisen vertreten werden, welche, ohne sich auf gültigen Beweis
zu stützen den Namen des Islam missbrauchen.
Somit helfen die Materialisten vielen Leuten, die Düsterkeit dieser
engstirnigen und traditionalistischen Mentalität zu erkennen, und
sie zu ermutigen, die Essenz und wahre Quelle der Religion zu suchen,
indem sie sich auf den Quran beziehen und an ihn halten. Obwohl
sie sich dessen nicht bewusst sind, sind die Materialisten den Befehlen
Allahs gehorsam und helfen Seiner Religion. Darüber hinaus legen
sie die Einfalt und Mentalität offen, die die falsche Religion darstellt,
welche unter Missbrauch des Namens Allahs erfunden wurde und öffentlich
als Islam feilgeboten wird, und helfen dabei den Einfluss dieses
engstirnigen Systems zu verringern, das große Teile der Gesellschaft
bedroht.
So werden sie ohnehin und entsprechend ihres Schicksals zu einem
Werkzeug, wodurch das Wort Allahs, dass Er Seine wahre Religion
aufrechterhalten werde, indem er ihre Gegner veranlasst sich gegeneinander
zu erheben, erfüllt wird. Allahs Gesetz kommt in den folgenden Worten
im Quran zum Ausdruck:
...Und wenn Allah nicht einige Menschen durch andere
im Zaum gehalten hätte, wäre die Erde der Korruption verfallen...
(Sure 2:251 - al-Baqara)
An dieser Stelle erscheint es angebracht, eine Türe für einige
der Anhänger der evolutionistisch-materialistischen Weltanschauung
offen zu lassen. Sie mögen sich einst in aufrichtigem Wissensdurst
auf die Suche begeben haben, und sind dann durch eitles, im Namen
des Islams verbreiteten Geschwätz, fabrizierten Unwahrheiten die
fälschlich dem Propheten zugeschrieben wurden und überlieferten
Geschichten, denen sie seit ihrer Kindheit ausgesetzt waren, vom
Weg der wahren Religion abgelenkt worden, und hatten so niemals
die Gelegenheit die Wahrheit selbst zu entdecken. Sie mögen die
Religion aus, von den Feinden der Religion geschriebenen Büchern
gelernt haben, durch welche versucht wurde, den Islam mit, im Quran
nicht vorhanden Unwahrheiten und Trugschlüssen und mit Traditionalismus
und Intoleranz zu identifizieren. Die Essenz und ursprüngliche Lehre
des Islam sind etwas ganz anderes, und zudem unvereinbar mit allem,
was sie gelehrt wurden. Aus diesem Grund schlagen wir vor, dass
sie sich so bald wie möglich einen Quran besorgen und das Buch Allahs
mit offenem Herzen lesen und mit einer gewissenhaften und vorurteilsfreien
Einstellung angehen und die wahre Religion von ihrer Urquelle lernen.
Wenn sie dabei Hilfe benötigen, seien sie auf andere Werke des Autors
dieses Buchs, Harun Yahya verwiesen, in denen die grundlegenden,
im Quran enthaltenen Konzepte behandelt werden.
  

178.
Richard Lewontin, "The Demon-Haunted World", The New York Review
of Books, 9. Januar 1997, S. 28 
179. Robert Shapiro, Origins: A Sceptics Guide
to the Creation of Life on Earth, Summit Books, New York, 1986,
S. 207 
180. Übersetzt aus dem Englischen: Hoimar Von
Dithfurt, Im Anfang war der Wasserstoff, Bd. 2, S. 64 
181. Ali Demirsoy, Kalitim ve Evrim (Vererbung
und Evolution), Ankara: Meteksan Publishing Co., 1984, S. 61 
182. Ebd., S. 61 
183. Ebd., S. 94  |