DAS GERÜCHT ÜBER DEN ÜBERGANG VOM
WASSER ZUM LAND
Die Evolutionisten behaupten, dass die wirbellosen Wassertiere,
die in den kambrischen Erdschichten vorgefunden werden, sich irgendwie
im Lauf von zig Millionen Jahren evolutiv in Fische entwickelt haben.
In der gleichen Weise jedoch, wie die kambrischen wirbellosen Wassertiere
keine Vorfahren haben, gibt es auch keine Übergangsglieder die auf
eine Evolution dieser wirbellosen Wassertiere in Fische hindeuten
würde. Es sei bemerkt, dass zwischen diesen beiden Tiergattungen
enorme strukturelle Unterschiede bestehen. Bei wirbellosen Wassertieren
befinden sich die harten Gewebe an der Außenseite des Körpers, wobei
sie sich bei Fischen, die Wirbeltiere sind, innerhalb des Körpers
befinden. Solch eine enorme "Evolution" hatte Billionen von Schritten
zu ihrer Vollendung benötigt, und daher müssten Billionen von Übergangsformen
vorhanden sein, diese Stufen aufzuzeigen.
Dem hypothetischen "Vom-Wasser-aufs-Land"-Szenario
entsprechend, verspürten einige Fische aufgrund von Nahrungsmangel
die Notwendigkeit vom Meer aufs Festland überzusiedeln. Diese
Behauptung wird durch spekulative Illustrationen wie diese
"unterstützt". |
Die Evolutionisten haben seit etwa 140 Jahren Fossilschichten ausgegraben
auf der Suche nach diesen hypothetischen Formen, doch niemand hat
jemals eine gefunden, die auch nur halbwegs dazwischen gelegen wäre.
Ein evolutionistischer Paläontologe, Gerald T. Todd, bestätigt
diese Tatsache ein in einem Artikel unter dem Titel "Die Evolution
der Lunge und der Ursprung der Knochenfische":
Alle drei Untereinteilungen von Knochenfischen
treten im Fossilnachweis etwa zur gleichen Zeit auf. Sie sind
morphologisch alle weitgehend unterschiedlich voneinander und
schwer gepanzert. Woher kamen sie, und was erlaubte ihnen soweit
voneinander abzuweichen? Wie kamen sie alle zu dem schweren Panzer?
Und warum ist keine Spur von früheren Übergangsformen vorhanden?38
| Warum die Übersiedlung
vom Wasser aufs Festland unmöglich ist
Die Evolutionisten be-haupteten,
dass eines Tages eine aquatische Spezies irgendwie an Land
ging und sich in eine landansässige Spezie verwandelte.
Es gibt eine Reihe von offensichtlichen
Tatsachen, die solch eine Übersiedlung unmöglich machen:
1. Tragen des Eigengewichts: Aquatische
Lebewesen haben kein Problem (und auch nicht die physiologischen
Voraussetzungen) ihr Eigengewicht zu tragen, während die an
Land lebenden Geschöpfe 40 % ihrer Energie lediglich damit
verbrauchen, ihr eigenes Körpergewicht zu tragen. Hätten Tiere
die eine Übersiedlung vom Wasser ans Land unternommen, so
müssten sie gleichzeitig ein neues Muskel- und Skelettsystem
entwickelt haben (!), um dem neu entstandenen Energiebedarf
gerecht zu werden, was unmöglich durch Zufallsmutationen zustande
gekommen sein könnte.
2. Konservation der Körperwärme:
Außerhalb des Wassers kann sich die Temperatur schnell verändern
und schwankt innerhalb großer Bereiche. Der Körper der Festlandbewohner
ist mit einem Mechanismus ausgestattet, durch den sie solche
großen Temperaturschwankungen tolerieren können. Im Meer jedoch
ändert sich die Temperatur nur langsam, und auch nicht innerhalb
so großer Schwankungs-bereiche. Ein Lebewesen, dessen Organis-mus
auf die gleich bleibende Wassertempe-ratur des Meers abgestimmt
ist, müsste sich ein Schutzsystem angeeignet haben um von
den Temperaturschwankungen an Land keinen Schaden zu erleiden.
Es ist lächerlich zu behaupten, dass sich ein Fisch einen
derartigen Schutzmechanismus durch Zufalls-mutationen aneignete,
sobald er sich ans Land begab.
3. Der Wasserhaushalt: An Land
ist es von grundlegender Wichtigkeit für den Stoff-wechsel,
dass Wasser und selbst Feuchtigkeit aufgrund der beschränkten
Verfügbarkeit sparsam verbraucht werden. Die Haut, z.B. muss
so gestaltet sein, dass sie zwar eine bestimmte Menge an Wasser
entweichen lässt, aber gleichzeitig übermäßige Verdunstung
verhindert. Land-ansässige Tiere haben daher ein Durstgefühl,
welches Wassertiere nicht kennen. Außerdem ist ihre Haut nicht
für ein trockenes Habitat geeignet.
4. Nieren: Aquatische Organismen
können Abfallstoffe, insbesondere Ammoniak, sehr unkompliziert
in ihren Körpern abscheiden, indem sie sie abfiltrieren, da
genügend Wasser in der Umgegend vorhanden ist. An Land dagegen
muss das Wasser wirtschaftlich verwendet werden, und zu diesem
Zweck sind die Lebewesen dieser Habitat mit Nieren ausgestattet.
Mithilfe der Nieren wird Ammoniak, der in Harnstoff umgewandelt
wird gespeichert und dann unter minimaler Verschwendung von
Wasser ausgeschieden. Kurz gesagt, um eine Übersiedlung vom
Wasser aufs Land zu ermöglichen hätten Lebewesen ohne Nieren
nicht nur dieses Organ plötzlich entwickeln müssen, sondern
gleichzeitig auch neue physiologische Systeme um seine Funktion
zu gewährleisten.
5. Atmungssystem: Fische "atmen"
indem sie den im Wasser gebundenen Sauerstoff aufnehmen, während
sie das Wasser durch ihre Kiemen fließen lassen. Sie können
nicht mehr als einige Minuten außerhalb des Wassers überleben.
Um an Land zu leben hätten sie sich urplötzlich ein vollkommenes
Lungensystem aneignen müssen.
Es ist eine absolut sichere Unmöglichkeit,
dass all diese drastischen physiologischen Veränderungen im
selben Organismus zur gleichen Zeit und durch Zufall stattgefunden
haben konnten. |
Das evolutionistische Drehbuch geht noch einen
Schritt weiter und postuliert, dass Fische die sich zuerst aus wirbellosen
Wassertieren entwickelt hatten sich sodann in Amphibien verwandelten.
Doch auch dieses Szenario mangelt Beweis. Es gibt keine einzige
Versteinerung, die Zeugnis davon geben würde, dass es jemals ein
Halb-Fisch-Halb-Amphibien-Geschöpf gegeben habe. Robert L. Carroll,
ein evolutionistischer Paläontologe, der eine Autorität auf dem
Gebiet der Wirbeltier Paläontologie ist, sah sich gezwungen das
zu akzeptieren. In seinem klassischen Werk Vertebrate Paleontology
and Evolution [Wirbeltier Paläontologie und Evolution] schrieb
er: "Die frühen Reptilien waren sehr unterschiedlich von Amphibien,
und ihre Vorgänger wurden bisher noch nicht gefunden." In seinem
neueren Buch Patterns and Processes of Vertebrate Evolution
[Verhaltensmuster und Vorgänge in der Evolution der Wirbeltiere],
das 1997 veröffentlicht wurde, macht er folgendes Zugeständnis:
"Der Ursprung der modernen Amphibienklassen und der Übergang
zwischen den frühen Tetrapoden sind immer noch sehr wenig bekannt
zusammen mit den Ursprüngen vieler anderer Hauptgruppen."39
Zwei evolutionistische Paläontologen, Colbert und Morales bemerken
zu den drei amphibischen Grundklassen - Fröschen, Salamander und
beinlosen Amphibien folgendes:
|  
Ein 410 Millionen Jahre
altes Coelacanth-fossil. Die Evolutionisten behaupteten,
dass es eine Übergangsform gewesen sei, die die Übersiedlung
vom Meer aufs Festland bestätige.
|
| 
Seit 1938 wurden zahlreiche
Exemplare dieses Fisches gefangen, was Zeugnis davon
gibt, wie weit die Evolutionisten ihre Spekulationen
treiben.unm
|
|
Es gibt keinen Hinweis auf irgendwelche
paläozoischen Amphibien, welche die Charaktermerkmale in sich
vereinten, die von einem einzigen gemeinsamen Vorfahren erwartet
werden dürften. Die ältesten bekannten Frösche, Salamander
und beinlosen Amphibien sind ihren heute lebenden Nachkommen sehr
ähnlich.40
Bis vor etwa 50 Jahren glaubten die Evolutionisten, dass solch
ein Geschöpf tatsächlich existierte. Dieser Fisch, Coelacanth genannt,
dessen Alter auf 410 Millionen Jahre veranschlagt wurde, wurde als
eine Übergangsform mit einer primitiven Lunge, einem entwickelten
Gehirn, einem Verdauungs- und Kreislaufsystem das bereits funktionsfähig
für das Leben auf trockenem Land war, und selbst einem primitiven
Gangmechanismus dargestellt. Diese anatomischen Interpretationen
wurden anerkannt, und galten bis zum Ende der 30er Jahre als unbestreitbare
Wahrheit in wissenschaftlichen Kreisen. Die Coelacanth wurde als
eine wirkliche Übergangsform vorgestellt, durch die der evolutive
Übertritt vom Wasser aufs Festland bewiesen war.
| 
Jahr 1998, ein Indonesien gefangener
Coelacanth
|
Am 22. Dezember 1938 jedoch wurde ein sehr interessanter
Fund im Indischen Ozean gemacht. Der Komoren-Quastenflosser, ein
lebendes Mitglied der Coelacanth Familie, welche vordem als eine
vor 70 Millionen Jahren ausgestorbene Übergangsform dargestellt
worden war, wurde gefangen! Die Entdeckung eines "lebendigen" Prototyps
der Coelacanth versetzte den Evolutionisten zweifellos einen gewaltigen
Schock. Der evolutionistische Paläontologe J. L. B. Smith sagte,
er hätte kaum mehr überrascht sein können, wäre ihm ein lebendiges
Dinosaurier über den Weg gelaufen.41 In den folgenden
Jahren wurden 200 Quastenflosser an verschiedenen Orten der Welt
gefangen.
| SCHILDKRÖTEN WAREN IMMER
SCHILDKRÖTEN
| 
Ein 100 Millionen Jahre altes
Schildkötenfossil: Es bestteht kein Unterschield zur
heutigen Form der Schildktröte.(The Dawn of Life, Orbis
Pub., Londra 1972)
|
Ebenso wie die Evolutionstheorie
die Grundgattungen der Lebewesen, wie Fische und Reptilien
nicht erklären kann, ist sie auch nicht in der Lage den Ursprung
der Spezien innerhalb dieser Gruppen zu erklären. Die Schildkröten
z.B., die Reptilienspezien sind, tauchen mit ihren eigentümlichen
Panzern plötzlich im Fossilnachweis auf. Hier ist ein Zitat
aus einer evolutionistischen Quelle: "...um die Mitte der
triassischen Epoche (Vor etwa 175 Millionen Jahren) waren
ihre Vertreter (die der Schildkröte) bereits in großer Anzahl
und mit den grundsätzlichen Charaktermerkmalen der Schildkröte
vorhanden. Die Zwischenglieder zwischen den Schildkröten und
den Cotylosaurieren, von denen die Schildkröten wahrscheinlich
abstammten fehlen fast gänzlich." (Encyclopaedia Brittanica,
1971, Bd.22, S.418)
Es
besteht kein Unterschied zwischen den Fossilien der urzeitlichen
Schildkröten und den heute lebenden Vertretern der Spezies.
In einfachen Worten, die Schildkröten haben sich nicht evolutiv
entwickelt; sie waren immer Schildkröten seit sie als solche
erschaffen wurden. |
Lebendige Coelacanthen zeigten,
wie weit die Evolutionisten gehen konnten in der Errichtung ihrer
phantasievollen Szenarien. Im Gegensatz zu den vorher gemachten
Behauptungen hatten die Quastenflosser weder eine primitive Lunge
noch ein großes Gehirn. Das Organ das die evolutionistischen Forscher
als primitive Lunge ausgegeben hatten, stellte sich als nichts anderes
heraus als ein Lipidbeutel.42 Weiterhin war der
Quastenflosser, der als "ein Reptilienkandidat in Vorbereitung auf
die Umsiedlung vom Wasser aufs Festland" vorgestellt worden war,
ein Tiefseefisch, der sich niemals in Tiefen von weniger als 180
Metern aufhielt.43
  

38. Gerald T. Todd, "Evolution
of the Lung and the Origin of Bony Fishes: A Casual Relationship",
American Zoologist, Bd. 26, Nr. 4, 1980, S. 757 
39. R. L. Carroll, Vertebrate Paleontology and
Evolution, New York: W. H. Freeman and Co. 1988, S. 4; Robert L.
Carroll, Patterns and Processes of Vertebrate Evolution, Cambridge
University Press, 1997, S. 296 f. 
40. Edwin H. Colbert, M. Morales, Evolution of
the Vertebrates, New York: John Wiley and Sons, 1991, S. 99 
41. Jean-Jacques Hublin, The Hamlyn Encyclopædia
of Prehistoric Animals, New York: The Hamlyn Publishing Group Ltd.,
1984, S. 120 
42. Jacques Millot, "The Coelacanth", Scientific
American, Bd. 193, Dezember 1955, S. 39 
43. Die Zeitschrift: Bilim ve Teknik, November
1998, Nr. 372, S. 21  |