
III. Wann erschien der Mensch auf der Erde,
und warum widerspricht sein Erscheinen der Evolutionstheorie?
3.6 Millionen Jahre alte Fußabdrücke,
gefunden in Laetoli, Tansania |
Um die Frage zu beantworten, wann der Mensch auf der Erde erschien,
müssen wir uns den Fossilienfunden zuwenden. Sie zeigen, dass der
Mensch Millionen von Jahren alt ist. Diese Entdeckungen basieren
auf Skelett- und Schädelfunden und anderen Überresten von Menschen,
die zu verschiedenen Zeiten gelebt haben. Eine der ältesten Spuren
des Menschen sind die Fußabdrücke, die die berühmte Paläontologin
Mary Leakey 1977 in der Region Laetoli in Tansania fand.
Diese Überreste sorgten für enormes Aufsehen in der wissenschaftlichen
Welt. Forschungen zeigten, dass diese Fußabdrücke sich in einer
3,6 Millionen Jahre alten Erdschicht befanden. Russell Tuttle, der
die Abdrücke gesehen hat, schrieb:
Ein kleiner barfüssiger Homo Sapiens könnte sie
gemacht haben... Nach allen erkennbaren morphologischen Merkmalen
unterscheiden sich die Füße der Individuen, die diese Spuren hinterlassen
haben, nicht von denen der modernen Menschen.9
Unparteiische Untersuchungen der Fußabdrücke enthüllten ihre Verursacher.
Tatsächlich bestanden die Spuren aus 20 versteinerten Abdrücken
eines 10-jährigen, und aus 27 Fußabdrücken eines noch jüngeren modernen
Menschen. Renommierte Paläoanthropologen wie Donald Johnson und
Timothy White, die die Abdrücke untersuchten, bestätigten diese
Erkenntnisse. White sagte darüber:
Verstehen sie mich nicht falsch... sie sehen
aus wie die Fußabdrücke eines modernen Menschen. Wenn einer davon
sich heute an einem kalifornischen Strand finden würde und ein Vierjähriger
würde gefragt, was das sei, würde er sofort antworten, dass jemand
dort gelaufen sein muss. Er könnte sie nicht von hunderten anderer
Abdrücke am Strand unterscheiden und Sie könnten es auch nicht.10
Überreste einer 1.7 Millionen Jahre
alten Steinhütte |
Diese Fußabdrücke entfachten eine lebhafte Debatte unter den Anhängern
der Evolutionstheorie. Denn zu akzeptieren, dass es menschliche
Fußabdrücke seien, hätte bedeutet, dass sie ihre Theorie, der Mensch
stamme vom Affen ab, nicht länger hätten aufrecht erhalten können.
An diesem Punkt jedoch zeigte die dogmatische evolutionistische
Logik wieder einmal ihr Gesicht. Die meisten evolutionistischen
Wissenschaftler ordneten ihre Wissenschaft einmal mehr ihrer Voreingenommenheit
unter. Sie behaupteten, die in Laetoli gefundenen Fußabdrücke seien
die einer affenähnlichen Kreatur. Russell Tuttle, einer der Verteidiger
dieser Behauptung, schrieb:
Zusammenfassend ist zu sagen, dass die 3.5 Millionen
Jahre alten Fußabdrücke der Laetoli Fundstelle G an solche von üblicherweise
barfuss laufenden modernen Menschen erinnern. Keine ihrer Eigenschaften
gibt einen Hinweis darauf, dass die Laetoli-Hominiden weniger fähig
waren, auf zwei Beinen zu laufen, als wir es sind. Wenn wir nicht
genau wüssten, wie alt die G-Fußabdrücke sind, würden wir bereitwillig
daraus schließen, dass sie von einem Angehörigen unserer Gattung
Homo hinterlassen wurden... Wir sollten auf jeden Fall die schwache
Vermutung zu den Akten nehmen, dass die Laetoli Fußabdrücke von
Lucy's Art stammen, dem Australopithecus Afarensis.11
Der Turkana Junge |
Eine weitere unter den ältesten Spuren des Menschen ist die Ruine
einer Steinhütte, die von Louis Leakey in den 70er Jahren des vergangenen
Jahrhunderts in der Nähe der Olduvai-Schlucht gefunden wurde. Die
Reste der Hütte fanden sich in einer 1.7 Millionen Jahre alten Erdschicht.
Man weiß, dass Konstruktionen dieser Art, die in ähnlicher Form
noch heute in Afrika verwendet werden, nur von Menschenhand gebaut
sein können. Die Bedeutsamkeit dieses Fundes besteht in seinem Beweis,
dass der Mensch zur selben Zeit lebte, wie die so genannten affenähnlichen
Kreaturen, die die Evolutionisten als seine Vorfahren darstellen.
Ein 2.3 Millionen Jahre alter menschlicher Kieferknochen,
der bei Hadar in Äthiopien gefunden wurde, war ein weiteres wichtiges
Indiz für die Ansicht, dass der moderne Mensch weit länger auf der
Erde existierte, als Evolutionisten erwarten würden.12
In seiner Ausgabe vom Dezember 1997
brachte Discover, eines der populärsten darwinistischen Magazine,
ein 800000 Tausend Jahre altes Menschengesicht auf seiner
Titelseite, zusammen mit der Schlagzeile: "Ist dies das Gesicht
unserer Vergangenheit"? |
Eines der ältesten und am besten erhaltenen menschlichen Fossile
ist das KNM-WT 15000, besser bekannt als das "Turkana Kind" Skelett.
Das 1.6 Millionen Jahre alte Fossil wird von dem Evolutionisten
Donald Johanson wie folgt beschrieben:
Er war groß und dünn und ähnelt in Körperproportionen
und Gliedermassen den heutigen Äquatorial-Afrikanern. Trotz seiner
Jugend erreichte die Länge seiner Arme und Beine die des durchschnittlichen,
männlichen, weißen Nordamerikaners.13
Es gilt als gesichert, dass es sich um einen
1,83 Meter großen 12 Jahre alten Jungen handelte. Der amerikanische
Paläoanthropologe Alan Walker sagte, er bezweifele "dass ein durchschnittlicher
Pathologe dieses Skelett von dem eines modernen Menschen unterscheiden
könnte"; über den Schädel schrieb er, dass er lachen musste, weil
dieser "fast genau so aussah, wie der eines Neandertalers".14
Ein anderes menschliches Fossil, dass größte Aufmerksamkeit erregte,
wurde 1995 in Spanien gefunden. Es wurde in der Gran Dolina Höhle
bei Atapuerca in Spanien von drei Paläoanthropologen der Universität
Madrid entdeckt. Es handelt sich um den Gesichtsabdruck eines 11
Jahre alten Jungen, der dem modernen Menschen nahezu vollständig
gleicht. Doch seit dem Tod dieses Kindes sind rund 800000 Jahre
vergangen. Dieser Fund erschütterte die Überzeugung von Juan Luis
Arsuaga Ferreras, dem Leiter der Gran Dolina Ausgrabungen. Er sagte:
Wir erwarteten etwas großes, stattliches, etwas
primitives... Unsere Erwartung an einen 800000 Jahre alten Jungen
war, dass wir so etwas wie das Turkana-Kind finden würden, doch
was wir tatsächlich fanden, war ein vollständig neuzeitliches Gesicht...
Das ist äußerst spektakulär für mich - solche Dinge erschüttern
dich, etwas total Unerwartetes zu finden. Nichts zu finden oder
Fossilien zu finden ist auch unerwartet, und es ist okay. Aber das
Aufregendste ist, wenn man etwas in der Vergangenheit findet, von
dem man glaubte, es gehöre in die Gegenwart. Es ist, als wenn man
einen Kassettenrecorder in der Gran Dolina Höhle gefunden hätte.
Das wäre sehr überraschend. Wir erwarten keine Kassetten und Tonbandgeräte
im frühen Pleistozän. Ein 800000 Jahre altes Gesicht von heute zu
finden ist genau dasselbe. Wir waren sehr überrascht als wir das
fanden.15
Wie wir gesehen haben, widerlegen Fossilienfunde die Behauptung
von der "Evolution des Menschen". Diese Behauptung wird von einigen
Medienkonzernen als eine bewiesene Tatsache präsentiert, obwohl
alles, was tatsächlich existiert, fiktiv ist. Dies wird auch von
evolutionistischen Wissenschaftlern akzeptiert, und sie geben zu,
dass die Behauptung von der "Evolution des Menschen" jeder wissenschaftlichen
Grundlage entbehrt.
DER
DARWINISTISCHE BEWUSSTSEINSLOOPING ANGESICHTS DES NEANDERTALERS

DARSTELLUNG VON NEANDERTALERN - Geheimnisse
der Urzeit, Deutsche Übersetzung, 1975
DARSTELLUNG VON NEANDERTALERN - National Geographic, Juli
2000
 
Seit Beginn des 20. Jahrhunderts
stellten Darwinisten die Neandertaler als ausgestorbene Rasse
dar, als Halbaffen. Die obige Darstellung von Neandertalern
wurde über Jahrzehnte für darwinistische Propaganda missbraucht.
Seit den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts erkennt
man den Unsinn dieses Bildes. Studien der Fossilien und der
Kultur der Neandertaler haben ergeben, dass diese Wesen keineswegs
Halbaffen waren. Diese 26000 Jahre alte Nadel zum Beispiel
beweist, dass die Neandertaler zivilisierte Menschen waren,
die die Fähigkeit hatten, ihre Kleidung anzufertigen. Mittlerweile
haben darwinistische Publikationen wie das National Geographic,
begonnen, sie wie in dem Bild unten, als zivilisiert darzustellen. |
Wenn die evolutionistischen Paläontologen Villie,
Solomon und Davis beispielsweise sagen "Wir tauchen urplötzlich
in der Erdgeschichte auf" dann tun sie nichts anderes,
als zuzugeben, dass der Mensch keine Vorfahren hat, ergo kann er
sich auch nicht durch Evolution entwickelt haben.16
 |
Die Gran Dolina Höhle in Spanien,
in der das Atapuerca-Fossil, ein menschliches Wesen, gefunden
wurde. |
 |
Mark Collard und Bernhard Wood - beide sind Anthropologen
- waren gezwungen, in einem Artikel, erschienen im Jahr 2000, zuzugeben:
"Die existierenden Abstammungs-Hypothesen über die Evolution
des Menschen sind zu unwahrscheinlich, um vertrauenswürdig sein
zu können." 17
Jeder neue Fossilienfund bringt die Evolutionisten in größere Verlegenheit,
auch wenn gewisse leichtsinnige Zeitungen mit Schlagzeilen wie "Missing
Link entdeckt" aufmachen. Ein im Jahr 2001 entdeckter Schädel, dem
man den Namen Kenyanthropus platyops gegeben hat, ist ein jüngeres
Beispiel dafür. Paläontologe Daniel E. Lieberman von der anthropologischen
Fakultät der Washington University schrieb in dem führenden Wissenschaftsjournal
Nature folgendes über Kenyanthropus platyops:
Ein weiteres Beispiel, das die Fabel
vom primitiven Menschen widerlegt: die 40.000 Jahre alte,
aus Knochen hergestellte Flöte. (National Geographic, Juli
2000) |
Die Geschichte der Evolution des Menschen ist
komplex und ungeklärt. Es sieht nun so aus, als gäbe es weitere
Verwirrung durch die Entdeckung einer neuen Gattung, die vor 3.5
Millionen Jahren lebte... Die Merkmale des Kenyanthropus
platyops werfen alle möglichen Fragen auf, nach der Evolution des
Menschen im allgemeinen und der Ausprägung dieser Spezies im besonderen.
Warum weist sie zum Beispiel die ungewöhnliche Kombination auf von
kleinen Backenzähnen und einem großen, flachen Gesicht mit hervorstehenden
Wangenknochen? Alle anderen bekannten Hominiden mit großen Gesichtern
und ähnlich positionierten Wangenknochen haben große Backenzähne.
Ich habe den Verdacht, die Hauptrolle von Kenyanthropus
platyops in den nächsten Jahren wird sein, eine Menge Partien zu
verderben, indem er für die Verwirrung sorgt, die nötig ist, um
auch die Forschung den evolutionären Beziehungen zwischen Hominiden
auszusetzen.18
Der jüngste Beweis, die Behauptungen der Evolutionstheorie
über den Ursprung des Menschen erschüttert, ist das Fossil des Sahelanthropus
tschadensis, das im Sommer 2002 im zentralafrikanischen Tschad
ausgegraben wurde. Dieses Fossil hat in der Welt der Darwinisten
sozusagen den Fuchs in den Hühnerstall gebracht. In Nature
war zu lesen: "Der kürzlich gefundene Schädel könnte die heutigen
Ansichten über die Evolution des Menschen über den Haufen werfen."
19
Daniel Lieberman von der Harvard Universität
sagte: "Das wird den Effekt einer kleinen Atombombe haben".20
Der Grund für all die Aufregung: Obwohl das Fossil 7 Millionen
Jahre alt ist, hat es eine - nach den Maßstäben, die bisher von
Evolutionisten angelegt wurden - dem Menschen ähnlichere Struktur
als der 5 Millionen Jahre alte Australopithecus, eine Affenart,
die bisher als "des Menschen ältester Vorfahre" propagiert wurde.
Dies zeigt, dass die angenommenen "verwandtschaftlichen Beziehungen"
zwischen ausgestorbenen Affenarten und dem Menschen, die auf nichts
basierten als dem durch Voreingenommenheit diktierten Kriterium
der "Menschenähnlichkeit", vollständig aus der Luft gegriffen sind.
John Whitfield bestätigt diese Ansicht in seinem
Artikel in Nature vom 11. Juli 2002: "Als ich 1963 begann, Medizin
zu studieren, sah die Geschichte der Evolution des Menschen aus
wie eine Leiter." schreibt Whitfield, indem er Bernard Wood zitiert,
einen Anthropologen von der George Washington Universität in Washington
D.C. Die Leiter begann auf der untersten Stufe mit dem Affen und
führte über eine Reihe von Übergangsformen zum Menschen. Jetzt aber
sieht die Evolution eher aus wie ein Buschwerk. Wir haben eine ganze
Menagerie von Hominiden-Fossilien... Wie sie miteinander verwandt
sind, und welche - wenn überhaupt - unsere Vorfahren sind, wird
noch diskutiert.21
Die Kommentare von Henry Gee, Chefredakteur von Nature und ein
führender Paläontologe, über die kürzlich entdeckten Affenfossilien
sind sehr bemerkenswert. In einem Artikel, der in The Guardian erschien,
bezieht sich Gee auf die Fossilien-Debatte und schreibt:
Egal was dabei herauskommt, der Schädel zeigt
ein und für alle mal, dass die alte Idee vom "Missing Link" Unsinn
ist... Es sollte nun klar sein, dass das gesamte Konzept von "Missing
Links", das immer wackelig war, nun vollständig unhaltbar geworden
ist.22
Wie wir gesehen haben, liefert die steigende Zahl von neuen Entdeckungen
nicht etwa Ergebnisse, die die Evolutionstheorie stützen, sondern
Ergebnisse, die der Evolutionstheorie entgegenstehen. Wenn ein Evolutionsprozess
in der Vergangenheit stattgefunden hat, dann müssten davon etliche
Spuren vorhanden sein, und jede neue Entdeckung sollte die Theorie
stärken. Tatsächlich behauptete Darwin in Die Entstehung der
Arten, die Wissenschaft würde sich genau in diese Richtung
entwickeln. Aus seiner Sicht war das einzige Problem der Theorie
ein zu geringer Bestand an Fossilien. Er hoffte, die künftige Forschung
würde zahllose Fossilien ausgraben und damit seine Theorie stützen.
Doch die nachfolgenden wissenschaftlichen Entdeckungen haben ergeben,
dass Darwins Träume völlig unbegründet waren.
Die Bedeutung von dem Menschen zuzuordnenden Überresten
Die den Menschen betreffenden Entdeckungen, von denen wir hier
einige Beispiele gesehen haben, zeigen uns wichtige Erkenntnisse
auf. Insbesondere haben sie erneut demonstriert, welch immenses
Phantasieprodukt die Behauptung ist, des Menschen Vorfahren seien
affenähnliche Kreaturen gewesen. Deshalb steht es völlig außer Frage,
dass irgendwelche Affen die Vorfahren des Menschen gewesen sein
könnten.
Die Schlussfolgerung aus all dem ist, dass der Mensch vor Millionen
Jahren ins Dasein kam, in derselben Form, in der sich heute befindet,
und er hat unsere Gegenwart erreicht ohne jegliche evolutionäre
Entwicklung. Wenn die Evolutionisten aufrichtige und ehrliche Wissenschaftler
wären, dann würden sie ihre Behauptung der Entwicklung vom Affen
zum Menschen spätestens jetzt in den Mülleimer werfen. Die Tatsache,
dass sie nicht von ihrer dubiosen Stammbaum-Theorie abrücken, zeigt,
dass die Evolutionstheorie keine Theorie ist, die im Namen der Wissenschaft
verteidigt wird, sondern ein Dogma, das sie trotz aller entgegenstehenden
wissenschaftlichen Fakten aufrecht erhalten.
  

9.
Ian Anderson, "Who made the Laetoli footprints?" New Scientist,
vol. 98, 12 May 1983, p. 373.
10.
D. Johanson & M. A. Edey, Lucy: The Beginnings of Humankind, New
York: Simon & Schuster, 1981, p. 250
11.
R. H. Tuttle, Natural History, March 1990, pp. 61-64
12.
D. Johanson, Blake Edgar, From Lucy to Language, p.169
13.
D. Johanson, Blake Edgar, From Lucy to Language, p.173
14.
Boyce Rensberger, Washington Post, 19 October 1984, p. A11.
15.
"Is This The Face of Our Past," Discover, December 1997, pp. 97-100
16.
Villee, Solomon and Davis, Biology, Saunders College Publishing,1985,
p. 1053
17.
Hominoid Evolution and Climatic Change in Europe, Volume 2, Edited
by Louis de Bonis, George D. Koufos, Peter Andrews, Cambridge University
Press 2001, chapter 6, (emphasis added)
18.
Daniel E. Lieberman, "Another face in our family tree," Nature,
March 22, 2001, (emphasis added)
19.
John Whitfield, "Oldest member of human family found," Nature, 11
July 2002
20. D.L. Parsell, "Skull Fossil From Chad Forces
Rethinking of Human Origins," National Geographic News, July 10,
2002
21. John Whitfield, "Oldest member of human
family found," Nature, 11 July 2002
22. The Guardian, 11 July 2002
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